Eine gute Beschallung bemerken Gäste am wenigsten, wenn sie funktioniert, und am meisten, wenn nicht. Sprache muss in der letzten Reihe verständlich sein, Musik soll voll klingen, ohne in der ersten Reihe zu laut zu werden. Das gelingt nur, wenn die Anlage für Raum und Programm geplant wird.
Zuerst der Raum
Bevor wir über Lautsprecher sprechen, schauen wir uns die Location an: Größe, Deckenhöhe, Oberflächen und wo das Publikum steht oder sitzt. Harte Wände und Glas reflektieren Schall, Teppiche und Vorhänge schlucken ihn. Eine Halle mit viel Nachhall braucht einen anderen Aufbau als eine Open-Air-Bühne.
Sprache, Musik oder beides
- Konferenzen und Galas: Sprachverständlichkeit steht an erster Stelle. Kleinere Line Arrays oder Säulenlautsprecher mit gleichmäßiger Abdeckung sind ideal.
- Konzerte und Partys: mehr Leistungsreserve und Subwoofer für ein volles Fundament.
- Gemischte Programme: eine Anlage, die beides kann, mit getrennten Presets für Reden und Livemusik.
Abdeckung statt Lautstärke
Ziel ist ein gleichmäßiger Klang auf der gesamten Publikumsfläche. Line Arrays werden mit Simulationssoftware geplant, damit jeder Platz ähnlichen Pegel und Klang erhält. Delay-Lautsprecher helfen in langen Räumen, damit es vorne nicht zu laut wird, nur damit hinten genug ankommt.
Monitoring und Funk
Rednerinnen und Künstler müssen sich selbst hören. Planen Sie Bühnenmonitore oder In-Ear-Systeme und ausreichend Funkkanäle ein und lassen Sie die Frequenzen vorab prüfen.
Unser Tipp
Schicken Sie uns einen Grundriss und einen groben Ablauf. Damit empfehlen wir eine Anlage, die passt, statt einfach nur einer großen.



